Schweinemast, Ackerbau, erneuerbare Energien

Der Hof Ungru ist ein waschechter Familienbetrieb im Münsterland und zugleich ein Betrieb im Wandel. Theresa Ungru hat den elterlichen Hof weiterentwickelt und um ein drittes Standbein ergänzt, das inzwischen stark wächst: die erneuerbaren Energien.

Hof Ungru Hofansicht

Unsere Schweine

Auf unserem Hof leben etwa 2.000 Schweine. Sich gut um sie zu kümmern, bestimmt unseren Tagesablauf: Jeden Tag schauen wir nach, ob es den Tieren wirklich gut geht. Ihr Futter bekommen sie regelmäßig und automatisch, auch dann, wenn wir gerade woanders auf dem Hof oder auf dem Feld zu tun haben. Wasser steht ihnen jederzeit zur Verfügung, und die Lüftungsanlage sorgt für ein angenehmes Stallklima.

Hof Ungru Schweinemast Theresa Ungru

Unsere Felder

Auf rund 110 ha bauen wir das Futter für unsere Schweine an: Gerste, Triticale, Roggen und CCM-Mais. Rund 70 % des Futters ernten wir auf unseren eigenen Feldern. Dabei denken wir in Kreisläufen: Das Getreide fressen die Tiere, und mit ihrem Wirtschaftsdünger versorgen wir wiederum unsere Pflanzen. So sind Pflanzen und Tiere gut versorgt.

Ackerbau - Hof Ungru

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Foto: Mag doch Jeder

Unsere Energie

Auch bei der Energie denken wir in Kreisläufen. Rund 50 % unseres Stroms kommen aus eigenen Photovoltaikanlagen mit Batteriespeicher. Im Sommer heizen wir das Wohnhaus größtenteils mit Sonnenenergie aus einer Solarthermieanlage, im Winter mit Holz aus unserer eigenen Hackschnitzel- und Brennholzproduktion.

Am Aufbau und Betrieb der Bürgerwindparks Hörstel und Altenrheine ist der Hof Ungru maßgeblich beteiligt. Gemeinsam mit den Mitgesellschafter:innen sind dort 18 Windkraftanlagen entstanden, mit einem Investitionsvolumen von rund 102,7 Mio. Euro. Knapp 1.000 Bürgerinnen und Bürger aus der Region sind mit Eigenkapital dabei. Mehr dazu lesen Sie unter „Erneuerbare Energien“.

Erneuerbare Energien Hof Ungru